Apfel-Tour

Auf dem Oderbruchbahnradweg von Fürstenwalde nach Buckow

Wer schon immer einmal wissen wollte, was Ochsennase, Hasenköppe oder Schafsnase sind, der ist auf dieser Genießertour im Seenland Oder-Spree genau richtig. Gibt es doch in Tempelberg zwischen Steinhöfel und Müncheberg die älteste Apfelbaumallee Brandenburgs. 80 verschiedene Obstbaumsorten wurden hier in den vergangenen 200 Jahren gepflanzt. 1804 ließ der damalige Reichskanzler und Graf Karl August von Hardenberg die ersten Apfelbäume setzen.
Im benachbarten Müncheberg gibt es das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), für welches die Allee in Tempelberg auch reichhaltigen Stoff zur Forschung bietet. Auf dem Gelände der Obstbauversuchsstation kann zur Erntezeit auch nach Herzenslust frisches Obst genossen werden. In den Restaurants am Weg darf Apfelkuchen auf der Speisekarte natürlich auch nicht fehlen - Obstgenuss auf der ganzen Strecke

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Die Etappen

1 Fuerstenwalder_Rathausbraeu_Brauereimuseum_Fuerstenwalder_Bier_Rathaus_Seenland_Oder-Spree_Foto_Florian_Laeufer

Brauereimuseum Fürstenwalde

Erleben Sie anschaulich, wie noch heute Bier nach alter Tradition in der direkt neben dem Museum befindlichen RHB Rathausbrauerei hergestellt wird. Nach dem Museumsrundgang haben Sie auch die Möglichkeit, an einer Verkostung verschiedener Sorten (u.a. Apfel je nach Saison) des Fürstenwalder Rathausbräus teilzunehmen.

Adresse:
Am Markt 1
15517 Fürstenwalde/Spree
Tel.: 03361-7112953
www.brauereimuseum-fuerstenwalde.de 

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2 Schloss_Steinhoefel_Oderbruchradweg

Schloss Steinhöfel

Restaurant und Café in einem der schönsten spätklassizistischen Adelssitze in Brandenburg mit eleganter, englischer Parkanlage.

Adresse:
Am Schloßweg 04
15518 Steinhöfel
Tel.: 033636-2770
www.schloss-steinhoefel.de 

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3 Garten_Steinhoefel_Apfelfest_Steinhoefel_Herbst_Seenland_Oder-Spree_Foto_Angelika_Laslo

Garten Steinhöfel - LandKunstLeben e.V.

Der Garten Steinhöfel, auf dem Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei, wird seit 2003 vom Verein LandKunstLeben betrieben. In der Saison von Mai bis Oktober ist der Garten an den Wochenenden geöffnet und lädt zum Spazieren, Entspannen und Picknicken ein. Zusätzlich werden regelmäßig Veranstaltungen angeboten.

Adresse:
Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei
Straße der Freundschaft / Ecke Berkenbrücker Weg
15518 Steinhöfel
Tel.: 033636-27015
www.landkunstleben.de 

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4 Cafe_am_alten_Amtshaus_Steinhoefel_Altes_Amtshau_in_Steinhoefel_Flusslandschaft_Spree_Foto_Gabriela_Behnke

Café im Alten Amtshaus Steinhöfel

Gegenüber dem Schloss Steinhöfel befindet sich das Alte Amtshaus, das 1790 von David Gilly erbaut wurde. Derzeit befindet sich in dem geschichtsträchtigen Gebäude ein Eiscafé (das in der Apfelsaison Apfelkuchen anbietet), eine Galerie mit ständig wechselnden Ausstellungen und eine Tauschbibliothek.

Adresse:
Alter Gutshof 2
15518 Steinhöfel
Tel.: 033636-279730
www.altesamtshaussteinhoefel.com 

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5 Gasthaus_und_Cafe_Alte_Schmiede_Heinersdorf_Foto_Ramona_Nickel

Gasthaus & Café Alte Schmiede

Bei sonnigem Wetter kann man bei selbst gebackenem (Apfel-)Kuchen, Apfelstrudel, hausgemachtem Eis oder einer Kaffeespezialität auf der Terrasse verweilen.

Adresse:
Frankfurter Chaussee 12
15518 Heinersdorf
Tel.: 033432-746105
www.alteschmiede-B5.de 

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6 Fuerstenwalde_Landschlachthof_Lehmann

Landschlachthof Lehmann

Familienbetriebener Schlachtbetrieb mit EU-Zulassung und Bio-Zertifizierung. Hier wird noch nach traditionellem Handwerk gearbeitet. Im kleinen Hofladen werden jeden Freitag frische Fleischprodukte, z.B. Apfelschmalz angeboten.

Adresse:
Tempelberger Weg 1b
15518 Steinhöfel OT Heinersdorf
Tel.: 033432-70538
Mobil: 0162-6905883
www.landschlachthof-lehmann.de 

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7 Hofladen_Fritzfelde_Foto_Ursula_Klopsch

Hofladen Fritzfelde

In dem Hofladen werden Obst, Gemüse, Honig, Eier und Kartoffeln aus eigener Produktion sowie weitere Produkte aus der Region verkauft. Besucher können der Honigernte beiwohnen oder die vielen Bewohner des Hofes kennenlernen.

Adresse:
Tempelberger Weg 3
15518 Steinhöfel OT Fritzfelde
Tel.: 0160-8050052
Mail: ullaklopsch(at)t-online.de  

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8 Wildhof_Muencheberg_regionale_Produkte_Kulinarik_Picknick_Wurst_Saft_Obst_Seenland_Oder-Spree_Foto_Florian_Laeufer

Wildhof Müncheberg

Als lizenzierter Jäger und erfahrener Küchenmeister bietet Michael Bjarsch exquisites Wildfleisch an. Im Hofladen erhalten Sie sowohl selbst erlegtes Wild als auch von ansässigen Jägern aufgekauftes Wildfleisch. Zusätzlich werden Kochkurse in der fachgerechten Verarbeitung von Wildfleisch angeboten. Bei der Zubereitung einer gefüllten Wildgans dürfen natürlich bei der Füllung Äpfel nicht fehlen.

Adresse:
Florastraße 21
15374 Müncheberg
Tel.: 033432-999955
www.wildhof-muencheberg.de 

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9 LELF_Obstbauversuchsstation_Selbstpfluecke_Muencheberg_regional_Aepfel,_Apfelbaeume_Herbst_Seenland_Oder-Spree_Foto_Florian_Laeufer

LELF Obstbauversuchsstation Müncheberg

Der LELF bietet regelmäßige Seminare, z.B. Kirsch-, Aprikosenseminar an, in denen verschiedenen Systeme zur Erziehung der Süßkirsche und die verschiedenen Sorten vorgestellt werden. Unter der Woche haben Besucher die Möglichkeit zur Selbstpflücke und können dabei aus einer großen Vielfalt von Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Kirschen, Quitten und Pflaumen wählen. Zusätzlich werden Apfel- und Birnentage angeboten. An diesem Kernobstschautagen gibt es eine Sortenschau mit Verkostung von verschiedenen Äpfeln und Birnen. Nebenbei erfahren Sie Interessantes über die Kronengestaltung von Obstbäumen und über das Schädlingsauftreten. Anmeldung erbeten.

Adresse:
Eberswalder Straße 84 i
15374 Müncheberg
Tel.: 033432-917852
Mail: Monika.Schwaerzel(at)lelf.brandenburg.de 

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Café Tilia

„Omas gute Stube“, selbstgebackene Torten, Kuchen (z.B. Omas Apfelkuchen), Eis (auch außer Haus), Herzhaftes, wechselnde Ausstellungen regionaler Künstler, Radlerpoint, ADFC zertifiziert, Akku-Ladestation.

Adresse:
Dahmsdorfer Str. 27
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433-155377
www.cafe-tilia.de 

 

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11 Wasserturm_Waldsieversdorf_Fotograf_Wolfgang_Boerner

Wasserturm

Auf der höchsten Erhebung von Waldsieversdorf befindet sich der 11 m hohe Wasserturm. In diesem befindet sich ein 70.000 Liter fassendes Becken. Von diesem wurden sämtliche Villen und Landhäuser mit dem Quellwasser aus der Margaretenquelle versorgt.

Adresse:
Wilhelm-Pieck-Straße 23
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433-157782
www.waldsieversdorf.info 

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12 Gasthaus_Altes_Forsthaus_5_Foto_Bernd_Norkeweit

Gasthaus Altes Forsthaus

Das „Wickelstakenhaus“ ist mit seiner Ersterwähnung im Jahr 1527 das wohl älteste Gasthaus der Märkischen Schweiz. Den Schwerpunkt legt der Gastronom dabei auf Wild- und Fischgerichte (z.B. hausgemachte Forelle mit Apfel-Meerrettich-Salat) mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Die Speisen lassen sich im gemütlich rustikalen Ambiente am Kamin oder im Sommer auf der Terrasse, welche mit einer herrlich alten Linde überdacht ist, genießen.

Adresse:
Eberswalder Chaussee 2
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433-15180
Mail: proese(at)forsthaus-waldsieversdorf.de 

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13 Bergschaeferei_Hofladen_Foto_Jakob_Noack

Hofladen Bergschäferei

Hier können sie jegliche Art von Bio-Produkten (z.B. verschiedene Apfelsäfte aus der hofeigenen Kelterei) erwerben und eine traditionelle Hofanlage besichtigen.

Adresse:
Eberswalder Chaussee 3
15377 Waldsieversdorf
Tel.: 033433-578966
www.bergschaeferei.de 

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14 Buckower_Koestlichkeiten_Foto_Eva_Pause-Bora

Buckower Köstlichkeiten

Ein ganz besonderer Ort der Gaumenfreuden erwartet Sie am Marktplatz mitten in Buckow – mitten im Leben – die Buckower Köstlichkeiten!

Adresse:
Am Markt 8
15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Tel.: 033433-156012
www.naturkontor-buckow.de 

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lokal.

Das lokal. ist ein zentral im Ort gelegener Begegnungsraum als Treffpunkt für Groß und Klein. Neben dem Angebot als FamilienCafé gibt es auch eine FreitagsBar, KulturEvents, Kinderangebote, Filmabende, kulinarische Events und vieles mehr. Die Speisen werden mit viel Liebe hausgemacht und es werden vorrangig regionale Produkte und Zutaten verwendet.

Adresse:
Königstraße 4
15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Tel.: 033433-139962
www.lokal-buckow.de 

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16 Kleinbahn_Buckow_eisenbahnmuseum_Kloetzer

Buckower Kleinbahn und Eisenbahnmuseum

Das kleine Eisenbahnmuseum im Bahnhofsgebäude von Buckow veranschaulicht die Geschichte der Buckower Kleinbahn, aber auch anderer Privat- und Nebenbahnen. Außerdem sind viele kleine und große Ausstellungsstücke des allgemeinen Eisenbahnwesens in Deutschland von alt bis neu zu finden.

Adresse:
Am Bahnhof 1
15377 Buckow (Märkische Schweiz)
Tel.: 033433-57578 (an Fahrtagen)
www.buckower-kleinbahn.de 

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Die Gastgeber-Region & Wegbeschreibung

Etappe 1 Fürstenwalde - Steinhöfel 10,5 km

Bevor Sie die Tour am Bahnhof Fürstenwalde starten, sollten Sie die Altstadt besuchen. Schon von Weitem ist das Wahrzeichen und historische Symbol der Stadt zu sehen: Der 68 m hohe St. Marien Dom im Herzen des Zentrums. Eines der wichtigsten Gewerbe der Stadt war die Braukunst. Im Keller des alten Rathauses können Bierfans auch heute noch mehr über die Fürstenwalder Biergeschichte erfahren. In den zahlreichen kulinarischen Gaststätten, wie beispielsweise dem Restaurant Zunfthaus 383 oder dem Restaurant Bischofsschloss können Sie sich noch stärken, bevor Sie die Tour beginnen. Der Weg führt Sie anfangs an der Buchholzer Chaussee entlang. Nach rund 6 km biegen Sie auf einen beinahe verkehrsfreien Radweg ein. Kurz vor Steinhöfel sind erste Mirabellenbüsche zu finden, die von August bis September erntereif sind. Durch ihr ausgeprägtes Aroma lässt sich aus der „gelben Pflaume“ zum Beispiel Marmelade, Saft oder Likör herstellen.

Auf dem Weg nach Steinhöfel lohnt sich ein Abstecher zur Milchtankstelle von Buchholz, an der Sie literweise echte Frischmilch zapfen können. In Steinhöfel befindet sich der Schlosspark Steinhöfel, der als die erste Landschaftsgartenanlage im englischen Stil in der gesamten Mark Brandenburg gilt. Das Schloss Steinhöfel, zu dessen Ensemble der Garten gehört, zählt zu den schönsten spätklassizistischen Adelssitzen in der Region. Im Restaurant und im Café des Schlosses können Sie frische Produkte aus der Region mit Blick in die Weite des Landschaftsparks genießen oder Sie lassen sich in der Apfelsaison von circa August bis November den Apfelkuchen im Café im Alten Amtshaus Steinhöfel schmecken. Das Gelände der ehemaligen Schlossgärtnerei Steinhöfel lädt zum Spazieren, Entspannen und Picknicken ein. Apfelbäume mit alten Sorten werden hier vom Verein LandKunstLeben erhalten und ergänzt. Jedes Jahr findet Ende September ein Apfelfest mit buntem Programm wie Apfelpflücke, Gartenführungen und einem regionalen Herbstbuffet statt. Am Ende des Ortes sind Pflaumenbäumchen zu finden, von denen zwischen Juli und September genascht werden kann.

Etappe 2 Steinhöfel – Behlendorf 10,5 km

Weiter geht es nun auf dem alten Bahndamm der ehemaligen Oderbruchbahn, die vor über 100 Jahren zum ersten Mal und in den 90er Jahren dann schließlich zum letzten Mal fuhr. Kurz vor Hasenfelde befinden sich Holunderbüsche, aus deren Blüten und Beeren zum Beispiel Sirup und Saft entstehen. Von Hasenfelde kann man einen Abstecher nach Tempelberg machen. Hier befindet sich (an einem Sandweg) die älteste Apfelbaumallee Brandenburgs. In den vergangenen 200 Jahren wurden dort 80 verschiedene Apfelsorten gepflanzt. Einige der, 1804 von Graf Karl August von Hardenberg angeordnet gepflanzten Bäume, stehen bis heute noch. Zurück auf dem Oderbruchbahnradweg erreichen Sie nach wenigen Kilometern Heinersdorf. Hier können Sie sich im Gasthaus und Café Alte Schmiede zum Beispiel den warmen Apfelstrudel mit hausgemachtem Eis schmecken lassen. Auch auf dem Weg am Heinersdorfer See entlang befinden sich einige Apfelbäume, die zum Naschen einladen. Der Weg schlängelt sich nun, vorbei an Brombeerbüschen, bis zur Badestelle von Behlendorf. In dem Schinkeldorf ist der achteckige Gutshof jederzeit öffentlich zugänglich.

Etappe 3 Behlendorf - Müncheberg 6,8 km

Bevor Sie weiter auf der ehemaligen Trasse der Oderbruchbahn nach Müncheberg fahren, können Sie noch einen Abstecher zum Landschlachthof Lehmann und zum Hofladen Fritzfelde machen und sich mit „Apfelschmalz“ oder Obst eindecken. In Müncheberg angekommen, kann man noch 1800 Meter der Stadtmauer mit den zwei Stadttoren, dem Berliner Tor („Pulverturm“) und dem Küstriner Tor („Storchenturm“) sowie die Stadtpfarrkirche St. Marien besichtigen. Müncheberg ist besonders für seine landwirtschaftliche Forschungseinrichtung ZALF bekannt.

Auf der Plantage der Obstbauversuchsstation in Müncheberg wachsen seit 1928 auf 32 Hektarn verschiedene Obstsorten. Unter der Woche haben Besucher die Möglichkeit zur Selbstpflücke und können dabei aus einer großen Vielfalt von Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Kirschen, Quitten und Pflaumen wählen. Mit ihren über 1000 verschiedenen Apfelsorten ist die Plantage im September ein kleines Paradies für jeden Apfelliebhaber. Außerdem finden auf dem Gelände regelmäßig Seminare statt, z.B. Kirsch- und Aprikosenseminar sowie Apfel- und Birnentage. Bevor Sie die letzte Etappe starten, können Sie sich beispielsweise noch im Wildhof Müncheberg stärken oder im Hofladen Wildfleisch einkaufen. Oder Sie machen einen Abstecher zum Kommunikationsweg, an dem verschiedene Obstbäume (z.B. Pflaume, Mirabelle, Birne, Äpfel und Holunder) stehen.

Etappe 4 Müncheberg - Buckow 9,5 km

Von Müncheberg führt Sie der Weg entlang der Buckower Kleinbahn über Waldsieversdorf nach Buckow. Es lohnt sich auch ein Abstecher nach Dahmsdorf zum Habondia-Hof oder Wald-Pferdehof mit Hofladen. In Waldsieversdorf können Sie vom 11 Meter hohen Wasserturm die Aussicht und im Café Tilia „Omas Apfelkuchen“ genießen. Oder Sie kehren im Gasthaus Altes Forsthaus ein und lassen sich eine Forelle mit Apfel-Meerrettich-Salat schmecken. Neben dem Forsthaus lädt der Hofladen der Bergschäferei zum Kauf von Bio-Produkten und verschiedenen Apfelsäften von der hofeigenen Kelterei ein. Bei warmem Wetter empfiehlt sich eine Abkühlung im Strandbad Däbersee, bevor Sie weiter nach Buckow fahren. Buckow ist eine wahre Perle inmitten des Naturparks Märkische Schweiz und kann inzwischen auf eine über 100-jährige Tradition als Kur- und Erholungsort zurückblicken. Auch Bertolt Brecht und Helene Weigel hatten sich diesen Ort als Sommersitz ausgewählt. Heute gibt das Brecht-Weigel-Haus Auskunft über das gemeinsame Leben und Arbeiten des Künstlerpaares. Auch hier können Sie sich beispielsweise im Naturkostladen „Buckower Köstlichkeiten“ oder im FamilienCafé „lokal.“ noch einmal mit regionalen Produkten stärken, bevor Sie die Heimreise antreten. Von Buckow aus können Sie an den Wochenenden von Mai bis Oktober mit der Buckower Kleinbahn zurück nach Müncheberg fahren. Fahrräder werden kostenfrei befördert. Wenn Sie außerhalb der Saison radeln, fahren Sie den gleichen Weg bis zum Bahnhof Müncheberg zurück. Von Müncheberg bringt Sie die Niederbarnimer Eisenbahn RB 26 nach Berlin zurück.

Praktische Informationen

Als Startpunkt der Apfeltour wird Fürstenwalde/Spree empfohlen. Hierher gelangen Sie aus Berlin mit dem Regionalexpress 1 Richtung Frankfurt (Oder). Als Wegbezeichnung dient die „grüne Bahntrasse der Oderbruchbahn mit blauem Band“ auf gelbem Grund.

Die Tour ist ca. 37,3 km lang und ganzjährig für Ausflüge geeignet. Die hier dargestellte Routenführung der Geniessertour kann von der auf dem Tourenflyer eingezeichneten abweichen. Erstere ist die anhand der Koordinaten automatisch berechnete, letztere die landschaftlich reizvollere.

Dauer der Tour mit dem Fahrrad ca. 3 Stunden (ohne längere Stopps). Sollten Sie keine Rundtour machen wollen, empfehlen wir zur Abreise die RB 26 ab Müncheberg (Mark) Richtung Berlin. 

Apfellexikon

Was sind Ochsennase, Hasenköppe und Schafsnase? Eine alte Sorte des Kulturapfels ist zum Beispiel der Prinzenapfel, auch Hasenkopp genannt. Bei kräftigem Schütteln klappern seine losen Kerne. Der Name „Ochsenase“ bezieht sich auf die Form des langen, gelben, walzförmigen Apfels. Er hat einen saftigen und würzigen Geschmack und wird auch Bargenstedter Mühlenapfel genannt. Der Gestreifte Metapfel wird aufgrund seines gelben und kegelförmigen Aussehens auch „Schafsnase“ genannt.

Downloads

Hier finden Sie die passenden Downloads zur Geniessertour.